Kategorie: Hornhauthobel

Ein Hornhauthobel trägt verhornte Haut in dünnen Schichten ab – schneller als jede Feile und sauberer als jede Raspel. Kopf und Griff aus rostfreiem Edelstahl, dazu eine Wechselklinge, die in Sekunden getauscht wird.

Mehr erfahren: Anwendung, Sicherheit und Alternativen

Hobel, Raspel oder Feile – was wann?

  • Hornhauthobel – bei dicker, fester Hornhaut an Ferse und Ballen. Trägt am meisten ab, verlangt dafür die ruhigste Hand.
  • Hornhautraspel – für mittlere Schwielen. Arbeitet langsamer als der Hobel, dafür kann man kaum zu viel abnehmen.
  • Hornhautfeile – für leichte Verhornung und zur Nachbearbeitung, damit die Haut nicht rau bleibt.

So wenden Sie den Hobel richtig an

  • Füße einige Minuten warm baden und danach gründlich abtrocknen. Auf nasser Haut rutscht der Hobel.
  • Klinge einsetzen und den Hobel flach ansetzen – mit kleinem Winkel, nicht senkrecht.
  • Ohne Druck arbeiten und nur dünne Schichten abnehmen. Lieber mehrmals darüber als einmal zu tief.
  • Zum Schluss mit einer Feile glätten und eingecremt in Ruhe lassen.

Wann Sie den Hobel nicht benutzen sollten

Nicht auf Rissen, Wunden, Muttermalen oder entzündeter Haut. Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eingeschränktem Gefühl im Fuß gehört die Hornhautentfernung in podologische Hände – dort wird mit Skalpell und Fräser unter Sicht gearbeitet. Für zu Hause ist dann eine Feile die sichere Alternative.

Klingen und Hygiene

Klingen sind Einwegartikel und werden gewechselt, sobald sie spürbar zieht statt schneidet – eine stumpfe Klinge verleitet zu Druck, und Druck ist die häufigste Verletzungsursache. Den Hobel nach jeder Anwendung zerlegen, reinigen, desinfizieren und trocknen. Klingen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

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